Dienstag, 3. November 2009
Halloween anders
Die liebe Tochter hält einen ja eh schon den ganzen Tag auf Trapp. Auch in der Nacht hält sie es hin und wieder für angebracht mit Gebrüll zu überprüfen, ob die Eltern auch noch da sind.
Daran hat man sich nun mittlerweile auch irgendwie dran gewöhnt. Aber als wenn das nicht schon genug wäre, hat sie sich am Samstag ein Vorabend-Programm ausgedacht.
Der Sandmann hatte Sie schon in den Schlaf geschickt, als das Babyfon gequengele übertrug. Pflichtbewusst wie immer bin ich die Stufen hoch um nach dem Rechten zu sehen. Kaum oben angekommen stieß sie einen seltsamen Schrei aus. Ich vermutete, dass sich die Beine im Gitterbettchen verhackt haben. Da lag ich aber voll daneben, denn es gab ein Wiedersehen mit Teilen vom Frühstück, Mittagessen und Abendessen war sicher auch noch dabei. Schön verteilt auf Kopfkissen und Lacken. Der Schlafanzug war auch betroffen.
Alleine war das natürlich nicht zu schaffen, so eilte der Gatte herbei. Er das Bett, ich das Kind. Ich verpasste ihr einen neuen Schlafanzug und setzte mich dann auf mein Bett und wartete. Das war ein Fehler! Hat ja auch keiner gesagt, dass das alles war. Also einmal quer über mein Bett, denn wir sollen uns ja nicht langweilen. Und natürlich, den neuen Schlafanzug hat es auch getroffen… und die Bettdecke der Tochter, die beim ersten Mal verschont blieb, traf es nun auch. Nun hieß es 2 Betten machen. Um euch mit weiteren Details nicht zu langweilen, fasse ich mich kurz.
Die Show dauerte 1,5 Stunden, Kinderbett und Mams Bett mussten neu bezogen werden, 3 Schlafanzüge mussten drunter leiden, die Tochter erfreute uns 5 Mal mit ihrem Mageninhalt und auch die Waschmaschine war erfreut zu später Stunde genutzt zu werden.
So verlebt jeder seinen Halloweenabend anders.
Auf eine Wiederholung kann ich dann doch verzichten!
Gute Nacht.